Scheinfrieden stört Seelenfrieden

Scheinfrieden stört Seelenfrieden

Kennt ihr auch jene Menschen, die stets die Ruhe ausstrahlen (wollen) und NICHTS, aber auch gar nichts weiterbringen?
Immer mit der Ruhe …
In der Ruhe liegt die Kraft …
Ganz langsam …
Ganz ruhig bleiben!
Das ist Scheinfrieden!

Da brodelt es in mir schon wieder bis zum Hals!

Wie denn?!

Wenn Karacho an den Tag kommt, dann IST es so.
Punkt.

Wenn diese Energie hochschießt, dann gilt es, sie dosiert in die rechte Bahn zu lenken – wenn auch mal hochdosiert.
Wenn wir sie davor zu lange unterdrücken – …. dann kommt es geballt.
Da haben wir die Zügel nicht mehr in der Hand, weil die PS mit uns durchgehen.

Ein lieber Freund von mir nutzt dann die Methode des Sports:
„Ich trainiere mir alles heraus.“
Alles zu seiner Zeit.
Wenn die Zeit nicht am Geschehen ansteht, gerade der Punkt noch nicht da ist zum Handeln, ist das eine wunderbare Möglichkeit – neben allen guten Aspekten, die körperliche Betätigung sowieso hat.

Gelassenheit erreichst du damit nicht. Du baust Druck ab.
Dich zu lassen, wenn Handlungsbedarf da ist, schmeckt dem Gegenüber vielleicht nicht immer.
Dauerhaft lieb und nett sein, wenn du innerlich schon kochst – vergleichbar mit einem Druckkochtopf und dem höchsten Pfeifton, den er als Alarmsignal von sich geben kann – da stimmt was nicht mehr.

Eben.
Dieses Alarmsignal ignorieren?
Das geht ab und zu.
Situationsbezogen auch die bessere Entscheidung – erst den Überdruck mal abbauen und DANN einbringen.
Hier geht es nicht um dein Gegenüber!
Denn mal ehrlich:
Manche werden dich NIE aushalten, werden nie soweit sein, dass sie die Wahrheit hören wollen.
Oder ihr IQ reicht einfach nicht, um zu erkennen, dass sie schon lange deine Privatzone betreten haben.
Unwissenheit schützt vor „Strafe“ nicht. Dummheit schützt auch nicht vor Konsequenzen.
Vor Gericht kannst du noch manchmal mit „Nichts mehr wissen“ punkten.
Das Leben richtet anders!

Die eigene Freiheit hört da auf, wo das Recht des anderen beginnt.

Darüber lohnt das Nachsinnen.
Solltest du grüne Haare haben und mir gefällt die Farbe nicht, dann liegt es an mir, was ich daraus mache.
Du störst mich nicht.
Solltest du zu allen möglichen und unmöglichen Zeiten Lärm machen, dann liegt es – auch an mir.
Weil ich dich gewähren lasse.
Das hat Folgen.
Du wirst darauf aufmerksam gemacht.
Wenn das keine Folgewirkung hat, folgt eine Konsequenz.

Wenn ich da noch gelassen bleibe, ist es gespielt.
Dauerhaftes Übertreten der Grenzen korrigiert das Leben.
In allen Bereichen.
Wenn AUFZEIGEN nicht mehr reicht, wird in nächster Instanz eine ANZEIGE folgen.

Das Leben zeigt dir auf, wie du mit dir umgehen lässt oder wie du mit anderen umgehst.
Oder nicht umgehst. Wie du umgehst, die Situation anzusprechen, zu klären.
Beides ist, wie es ist.
Die Quittung bekommst du unterm Strich immer.
So oder so.
So lange, bis es genug ist.
Und genug ist genug.

Da hast du dich gemeistert und kannst die Situation anders angehen.
Was früher nie „gefruchtet“ hat oder sich gar ins Gegenteil verkehrt, das löst sich auf einmal völlig anders.

Wenn du dazu stehst, was du von dir gibst (oder nicht gibst), dann hat das Konsequenzen.
Es liegt nicht in deiner Verantwortung, wie andere damit umgehen.
Es liegt bei dir/an dir, wie du mit den Situationen im Leben umgehst – mit dir umgehen lässt.
Umgehst du die ungute Situation?

Wie bin ich „erzogen“ worden?
Was bringt LIEB und NETT sein, wenn das grad gar nicht stimmt?

Im Volksmund heißt es: „Hüte dich vor den süßen Leuten!“
Ja, hüte dich selbst davor, denen auf den Leim zu gehen (oder auf die klebrige Zuckerlösung …).

Dank meiner Erziehung und dem jahrelangen „Esoterik-Wahn“ hab ich mich auch noch in Erwachsenen-Jahren selber dahingehend gedrillt.
Das Ergebnis hat mir nicht gefallen.
Dauernd Verständnis haben und in der Seele schon lange die Qual spüren, lässt irgendwann durchdrehen – in welcher Form auch immer.

Dennoch habe ich weitergemacht. Brav und freundlich sein, wo es nichts mehr, aber auch gar nichts mehr gebracht hat.
Im Gegenteil!
Dieser Scheinfrieden hat mir den Seelenfrieden genommen.
Albert Einstein’ s Definition von ‘Wahnsinn’ trifft es:
Immer wieder das Gleiche tun und andere Ergebnisse erwarten.

Immer noch Gelassenheit spielen und lieb und nett sein und zu glauben, damit die Situation zu ändern – davon wirst du irgendwann genug haben.
Dieser Glaubenssatz wird irgendwann der Lösung bedürfen, wenn dir das nicht schmeckt, was du auf dem Präsentierteller hast.
Was dir das Leben präsentiert.
Das kann dauern.
Vielleicht war es ja sogar mal deine „Lieblingsspeise“.

Und jetzt schmeckt es dir nicht mehr.
Zu oft hast du es vom Leben serviert bekommen.
Brav aufessen …
Das spielt sich irgendwann nicht mehr.
Das ist kein Spiel.
Nichts davon ist spielerisch.
Es ist zum Kotzen.
Weil du es nicht ausspuckst.

Spuck’ s aus!
Sag schon!
Na los!
Wie lange muss dich das Leben mit solchen Situationen reizen, bis du dich hinstellst und den Mund aufmachst?

Ja – dann kommt es halt mal gesalzen.
Weit besser, die Energie schießt als Wut hoch und der Druck entweicht, bevor du nochmal versuchst, den Deckel drauf zu halten.
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Übung macht den Meister.
Erwarte von dir nicht Meisterleistungen, wenn es um Gelassenheit geht.
Mir stieg damals erst recht die Wut hoch, als ich über die Gelassenheit gelesen habe.
Alles darf sein.

Was innen ist, muss raus.
Eines meiner meist eingesetzten Zitate.

Beginne du heute, deinen Freiraum zu beleuchten.
Belichte – gib Licht hinein und schau, wo deine Grenzen sind. Ob da Situationen und Menschen sind, die diese übertreten haben.
Fang an, in deinem Maße. Mit deinen Möglichkeiten.
Kläre deinen ganz eigenen Bereich.
Nach und nach.
Mehr geht immer.
Step by step.
Wahre Freiheit kommt von innen!

Die eigene Freiheit hört da auf, wo das Recht des anderen beginnt.
Das Recht auf DEINE Freiheit.
Gib sie dir, richte es dir.
Das lässt dich mitwachsen in diesen Freiraum hinein und über dich hinaus – in die nächst größere Freiheit.
Das bringt LEICHTIGKEIT dein Leben.

Es gibt 1000 Gründe, alles beim Alten zu lassen.
Und einen guten Grund, etwas zu ändern:
Du hältst es einfach nicht mehr aus.
Bist du schon so weit?
Lässt du es so weit kommen?

Starte los – mach den ersten Schritt – gerne begleite ich dich.
Aus dem Scheinfrieden-Dasein in die wahre Freiheit und den inneren Frieden.
Den „Freischein“ in Form einer kostenfreien Stunde dazu gibt es bei mir – für dich oder zum Weitergeben an andere.
Für mehr Informationen nimm mit mir Kontakt auf.